hungry blog – Leben, Alltag und Essstörung aus dem Blickwinkel einer Betroffenen

Mein Werdegang als Hungerkünstler

April 10, 2009 · 3 Kommentare

Viele Wege führen zur Magersucht. Meiner ist schon eine ganze Weile her. Vielleicht ganz gut, es einmal aufzuschreiben. Ich habe das oft versucht, aber meistens waren es nur Momentaufnahmen von Situationen. Ein weiterer Versuch…

Das Leben davor

Genau sagen kann ich nicht, wann ich aufgehört habe, normal zu essen. Aber irgendwann muss es so gewesen sein, nicht? Zumindest normaler. Als Kind habe ich Essen gehasst, von Fleisch wurde mir übel, weshalb ich es meistens in Taschentücher spuckte, die hässliche Flecken in meinen Hosentaschen machten. Grünzeug mochte ich allerdings auch nicht. Die einzigen Dinge, die mir schmeckten, waren Süßigkeiten und Grießbrei. Vom Kindergarten bis zur Grundschule wollten alle, die mich kennenlernten, mich konsequent zum Essen zwingen. Ich erfand die verschiedensten Methoden, Essen verschwinden zu lassen, es auf dem Teller zusammenzuschieben oder Gründe zu finden, warum ich es nicht zu mir nehmen könne. Essen war gleich Stress. Wenn es dann endlich vorbei war, konnte ich wieder die Dinge machen, die Spaß machten. Zudem hatten die anderen Kinder auch noch so komische Lieblingsgerichte, Salamibrot und andere eklige Dinge… An Weiteres mag ich mich dann aber auch nicht erinnern. Ich bin ganz froh, dass meine Kindheit vorbei ist. Das Thema Essen war ein ständiger Grund für Streit.

Aller Anfang

Ich war nie dick, normal im Sinne der Normalität nach den Vorstellungen Anderer auch nicht. Dünn, zierlich, oder klein. Etwas in der Richtung. Mir gefiel das. Wenn schon sonst nichts Gutes, wenn schon nur eine Zwei in Bio, dann wenigstens die Kleinste und Dünnste von allen. Mein Attribut. Die Pubertät setzte dem langsam aber sicher ein Ende. An einem Sommertag tauschte ich mit einer Freundin die Kleider und sie lobte meine Figur. Figur? Was? Das ist ja grauenvoll! Seit wann habe ich eine Figur? Mein Breitenwachstum war mir ein wenig entgangen. Zwar ärgerte es mich öfter, dass mir meine Kinderhosen nicht mehr passten, aber das war ja schließlich normal. Ich hatte also Beine. Mir wurde übel. Sich berührende Oberschenkel waren definitiv ein Grund für schlechte Laune – weiblich, ordinär, fett.

Dem musste alsbald ein Ende gesetzt werden. Ich war etwa 1,50 groß und wog unglaubliche 39 kg. Weil ich mit 15 immer noch so klein war, musste ich zu den verschiedensten Ärzten. Nachdem ein Gendefekt und diverse andere hässliche Krankheiten ausgeschlossen waren, empfahl man mir, mehr zu essen. Zudem bekäme ich angeblich die von allen Kindern ersehnte Mens, wenn ich über 40 kg käme. Ich fand das cool, auch wenn ich alles andere Weibliche widerlich fand (Mathe war entschieden toller). Also versuchte ich, etwas zu essen, in der Hoffnung, ich ginge dann statt weiter in die Breite, endlich in die Höhe. Hungern könnte man ja später. Ich kam bis 16 nicht auf 40 kg. Als ich diese erreicht hatte, dauerte es bis zum ersehnten Frauentag auch noch ein halbes Jahr. Danach bin ich tatsächlich noch 10 cm gewachsen. Ich war begeistert. Und fetter als je zuvor. Mein erster Freund hatte mich in die Vorzüge von Burger King eingewiesen. Dort aßen wir fette Hamburger und tranken Coke. Nicht light, die entdeckte ich erst später. Wohl fühlte ich mich nicht. Ich musste täglich an die 37 kg denken. 1,60 war doch okay, ich würde nicht schrumpfen. Die Ärzte waren sich auch einig, dass ich ausgewachsen sei. Ich hatte nichts zu verlieren. Also aß ich wieder weniger.

Hybris

Ich hatte keine konkrete Vorstellung vom Abnehmen. Magersucht war mir auch kein Begriff, nichts, was mich interessierte. Mich freute lediglich das Dünnsein. Wenig essen war kein Problem, da meine Eltern nie zu Hause waren, Abendessen gab es gemeinsam, sonst konnte ich machen, was ich wollte.

Zwischen meine unvollendeten Pläne kam mir mit dem 17. Lebensjahr eine Appendizitis. Ich hatte gerade wieder ein bisschen zugenommen und wog um die 40. Von meiner heimlichen Frustration darüber wusste niemand. Im Krankenhaus nahm ich durch Operation und Nüchternheit 3kg ab. Dieses Gewicht hielt ich über ein viertel Jahr, ohne dass es jemandem auffiehl. Als meine Mutter mich eines Abends in Wäsche sah, war das perdu. Ich hatte es vorher geschickt vermieden, bei meinem abendlichen Spiegelritual beobachtet zu werden. Dabei betrachtete ich mich relativ zufrieden von allen Seiten und ging anschließend ins Bett. Meine Mutter kam rein und fragte spontan, was ich denn wiegen würde. 37, meinte ich, und das wäre auch gut so! Daraufhin drohte sie mir, kein Taschengeld zu zahlen und mir kein Studium zu finanzieren. Ich haderte mit meinem Schicksal. Zunehmen und meine Ruhe haben – oder Gewicht halten und ständigem Stress ausgesetzt sein.
Ich nahm ein bisschen zu, um sie erst mal zu beruhigen. Irgendwann meinte ich, ich würde jetzt 40 kg wiegen, und dachte, damit sei es gut. Meine Mutter meinte etwas anderes. Also dachte ich mir eine neue Zahl aus, 45, und die Zeit der Verheimlichung begann. Ich nahm Essen mit aufs Zimmer, häufig hatte ich Freunde zu Besuch, denen ich es geben konnte. Oder ich versteckte es und warf es in der Schule weg. Einmal räumte meine Mutter auf und kam dabei in mein Zimmer. Ich weiß nicht, ob es Absicht war, jedenfalls hatte ich die Brote der vergangenen Woche in meiner Nachlässigkeit noch nicht entsorgt. Es gab einen riesen Anschiss. Gegessen habe ich trotzdem nicht mehr. Mein Glück war, dass meine Eltern zu beschäftigt waren. Irgendwann hatten sie es auch wieder verdrängt. Ich aß zu allen Mahlzeiten – tata, also dem Abendbrot – normal, und der Rest war meine Sorge.

So ging das über Jahre. Ich hielt ein Gewicht um die 40 kg. Bis ich auszog. Mit 21 wechselte ich den Wohnsitz, zog in eine andere Stadt. Zuletzt wog ich 42 kg, die ich stolz bei der arbeitsmedizinischen Untersuchung kundtat. Es sollte nicht dabei bleiben. Die Ärztin sagte, das sei aber wenig, das war’s dann aber auch schon. Mein Problem war die plötzliche Freiheit. Da niemand mich mehr zum Essen zwang, war Essen gar nicht mehr so böse. Zum allerersten Mal probierte ich einen exotischen Käse: Mozzarella. Toll! Ich aß ohne Ende. Mein erster eigener Kühlschrank war voll von leckeren Sachen. Tiefkühlpizza, Schokolade, Schlemmerjoghurt, Eis… ich musste niemanden fragen und es war mein eigenes Geld, was draufging. Schneller, als ich es realisieren konnte, passte mir keine meiner Hosen mehr. Es war bedrückend. Wirklich, das Gefühl ist bedrückend. Etwas zu tun, das einem schadet und nicht aufhören zu können. Wie wahr in beide Richtungen…

Ekel

Ich ging zur Berufsschule. Wir waren viele und einige davon kamen mir auch essgestört vor. Durchblicken ließ ich nicht viel. Ich hatte etliche Bücher über Magersucht gelesen und kannte zwei oder drei Magersüchtige. Ich denke heute noch, dass jemand, der an Anorexie leidet, eine gewisse Aura hat, etwas, das „insane“ ist, ein Stigma. Man kann es nicht immer sehen, aber wenn man es sieht, ist es bedrückend markant. Es ist eine Haltung, ein Blick, die Art, wie die Augen zurückschauen, mustern. Es ist da, aber vielleicht ist es nur für solche wie mich da, vielleicht krankhaft und irreal, aber ich denke, es gibt soetwas. Ich hätte mir eine Freundin gewünscht, die mit mir hungert, leidet. Die mir zuhört und der ich zuhören darf. Im Gymnasium gab es Anne (Name geändert). Anne war hübsch und groß und bulimisch. Während sie ins Schulklo kotzte, stand ich vor der Tür Schmiere. Wir rannten zusammen ums Schulhaus in der Pause und aßen trockene Brötchen. Ich werde diese kurze kranke Zeit nie vergessen. In der Berufsschule gab es mehr gesunde Mädchen. Sie aßen Döner und Pizza und fanden es toll. Auf unserer ersten Seminarfahrt war ich voll Panik. Ich konsumierte mittlerweile regelmäßig Abführmittel, um die Folgen meiner Fressattacken auszugleichen. Einen Tag vorher hatte ich noch welche genommen. Die Wirkung war vorbei und mein Magen und Darm schmerzhaft leer. Ich wog 42,2 kg. Unser Zimmer war im 1. Stock. Eine schöne Aussicht auf den Wald. Ich mag Natur eigentlich ganz gern. Ich prügelte mich nicht um ein Hochbett und las „Wasted“ von Marya Hornbacher, zum 2. Mal. Das Buch triggerte mich, ich war mir mittlerweile mehr als früher bewusst, dass ich nicht normal essen konnte und wollte. Eine Freundin interessierte sich für meine Lektüre, ich machte kein Geheimnis darauf, um nicht weiter aufzufallen. Wir waren zu dritt im Zimmer. Sabine, Flora und ich. Abends gab es das erste gemeinsame Essen. Ich wollte gegenüber dem Klassenlehrer nicht krank wirken, hatte keine passende andere Ausrede und saß zwischen 5 anderen Leuten. Also aß ich eine ganze Portion. Dazu trank ich einen Liter Tee. Kurz vor der Klassenfahrt hatte ich zwei mal erfolglos versucht, mich zu übergeben. Als ich fertig war, empfahl ich mich. Das Klo war ein schmaler Gang auf unserer Etage. Alle anderen saßen noch unten beim Essen. Ich drehte den Wasserhahn auf, wie Marya, und übte. Es klappte unvermittelt gut und ich kotzte mir wahrlich die Seele aus dem Leib. Danach fühlte ich mich wesentlich leichter, zufrieden und irgendwie gut, gar nicht traumatisiert oder wie ein Versager. So hatte ich mir das nämlich eigentlich vorgestellt. Ich dachte, wenn man kotzt, fühlt man sich mies hinterher. Allzu oft sollte ich das aber nicht tun, überlegte ich mir dann noch.
Flora kam als erste zurück. Ich lag auf dem Bett mit meinem Buch. „Hast du dich übergeben?“ meinte sie. Ich unterdrückte mein Lachen. „Nein, wieso?“ – „Na ja, manche denken, du kotzt.“ – Der Gedanke schmeichelte mir, aber wieso? Ich kannte eine, die wirklich kotzte, von der dachte es keiner. Frechheit! Na ja, dann dachten das eben welche. So ist das manchmal im Leben. Ich zuckte mit den Achseln.

Pro Ana

Das Kotzen wäre tatsächlich fast zur Sucht geworden, ich ließ es jedoch bald bleiben, weil ich davon Nasenbluten bekam und mir elend schwindelig wurde. Statt dessen konzentrierte ich mich mehr aufs Hungern. Mittlerweile war ich Mitglied in einem Pro Ana Forum. Von Pro Ana hatte ich gehört, als ich meine Eltern besuchte. Die hatten einen Fernseher und ich schaute mir „Für alle Fälle Amy“ an, eine Richterserie. Darin kamen als Delinquenten ein paar Pro Ana Vertreterinnen vor. Ich googelte also den Begriff und stieß auf einige Seiten und Blogs. Meine erste Reaktion darauf war ein ziemlicher Schock. Ich las die 10 Gebote etwa und dachte „Wie kann man soetwas nur schreiben? Dünn sein – wichtiger als gesund sein? Das ist doch grauenvoll. Sind die vollkommen irre?“ Und dann dachte ich, na ja, aber irgendwie kann ich mich da nun auch nicht aus dem Fenster lesen. Mein Leben repräsentiert nicht gerade das Gegenteil… ich las weiter und fand die Bilder, die Thinspirations, die ich auch alle viel zu krass fand. Ich selbst hätte zu der Zeit gut in so ein Album gepasst. Na ja. Irgendwann meldete ich mich in einem Forum an, um zu sehen, was die Anas da so treiben. Und war überrascht, wie nett und teils normal die Mädchen dort waren. Ich hatte eine kleine Familie gefunden, und alle wollten das gleiche: mager sein! Großartig! Ich änderte nach und nach meine Meinung, empfand mich auch selbst als pro und wurde viel radikaler als früher. Ich fastete, ging ins Fitnessstudio und nahm ab. Ein differenzierteres Bild von Pro Ana entwickelte ich erst eine ganze Zeit später.

Auf und Ab

Ich war zwar relativ dünn, aber ich erlebte auch viele Einbrüche. Seit meinem 22. Lebensjahr habe ich ein paar Mal versucht, zuzunehmen, um des Familienfriedens willen oder auch, weil ich mir krank vorkam oder im Rahmen einer Therapie. Es machte mich nie, aber auch sowas von gar nicht glücklicher. Ich wiege jetzt wenig, aber für meine Begriffe viel zu viel. Ich denke allerdings, dass ich einen Weg gefunden habe, mit meiner Essstörung zu leben. Ich setze andere Prioriäten, als als Jugendlicher. Lernen geht vor. Klausuren und Abschluss stehen sehr viel weiter oben als 100g weniger auf der Waage. Ich stehe jeden Morgen drauf und könnte heulen, aber für mich bedeutet Disziplin mittlerweile auch, Tatsachen einzusehen und daran zu arbeiten, statt sich selbst immer nur abzuwerten.

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3 Antworten bis hierher ↓

  • Rei Elle // August 26, 2009 um 1:35 | Antworten

    Deine Geschichte macht mich in mehrer Hinsicht sehr traurig. Vielleicht, weil Dir selbst offenbar die Fähigkeit zu fehlen scheint, über dieses Leben zu trauern. Aber auf irgendeine Weise scheinst du ja auch zu begreifen, dass es eine traurige Geschichte ist, sonst würdest Du sie nicht mit dieser beißenden Polemik verpacken; irre ich mich?In deiner ganzen Erzählung taucht nicht einmal auf, dass du die MAGERSUCHT hinter dir lassen willst. Du schreibst, dass du versucht hast zuzunehmen, dass dich Normalgewicht anwidert, blablabla. Aber Wenn du die Magersucht, also den Tumor in deinem kopf, nicht loslassen willst, ist es doch selbstverständlich, dass jede Gewichtszunahme nach hinten los geht. Wie bei den Dicken, die sich von einen Tag auf den anderen auf eine Quark-Diät setzen weil sie zu viele Kates, Nicoles, Rachels und Keiras gesehen haben.
    Andererseits wundert es mich nicht, dass du keine Sehnsucht danach hast, die Magersucht loszuwerden; du hast ja nie eine Zeit „davor“ erlebt, so etwas wie einen privaten Schatz, auf den du zurückgreifen kannst.
    Ich habe noch 2 Fragen, die du mir gar nicht beantworten musst (obwohl ich natürlich neugierig bin).
    1. Glaubst du, du hättest ein anderes Verhältnis zum Essen entwickelt wenn sich von anfang an niemand für dein Gewicht interessiert hätte?
    2. Hast du keinen Wunsch danach, die Magersucht hinter Dir zu lassen?

  • me.ipsum // August 29, 2009 um 7:14 | Antworten

    Ich will dir gern antworten.

    Ich denke, das ist oft einfach ein Lernprozess, in dessen Entwicklung eine Motivation zum Gesundsein-wollen erst entstehen muss. Wie auch oft in der Therapie… bei mir ist es nicht so weit gekommen, vielleicht, weil es mich nicht glücklicher macht, zu essen. Man könnte sagen, genauso wenig, wie es mich glücklicher macht, zu Hungern, aber das stimmt auch nicht – denn das tut es schon ab und zu und dann ist da etwas wie Stolz und Freude. Natürlich kann man jede Art eines solchen Erfolgsgefühls als grotesk be/entwerten, aber für mich ist es eben Freude und ich bedauere es nicht täglich.

    Zu 1.:
    Ja, denke ich. Ich hasste Fleisch, weil ich es runterschlucken musste, obwohl ich dabei einen Brechreiz bekam. Es glaubte mir eben niemand. Welchem Kind wird schon von Fleisch schlecht?
    Andererseits war es auch später so, dass mir dünne Menschen aufgefallen sind, wie ein ureigenes Empfinden. Der eine mag Rot, der andere Violett, ich mochte Dünne und irgendwann übertrug ich das auch auf mich selbst, wollte so sein wie die, die ich schön fand.

    Wohl eine Mischung, diese Entwicklung.

    2.: Doch, aber er sieht wenig praktisch aus. Ich möchte das Untergewicht nicht hinter mir lassen, aber den Hunger. Möchte den Körper, den ich „geschaffen“ habe, nicht hergeben, aber die Zweifel, die Müdigkeit, die Kraftlosigkeit und solche Dinge.

    Als Teil meines Schönheitsempfindens und als Sinnbild für Individualität und Willen, dass die Krankheit für mich geworden ist, werde ich sie nicht aufgeben können.

  • Rei Elle // August 30, 2009 um 2:06 | Antworten

    Die Art wie du schreibst erinnert mich an meinen Geisteszustand zu meinen Hungerzeiten. Ich habe in einem Delirium gelebt, meine gesamte Gedankenstruktur hat sich verändert. Manchmal, so war mein Eindruck, habe ich mehrere Gedanken gleichzeitig geführt, aber alles fragmentarisch. Der Hunger verändert eben vor allem den Charakter. Deswegen werden Magersüchtige und ‘Gesunde’ sich vielleicht niemals ganz verstehen. Das wird mir umso bewusster, jetzt, da ich die Magersucht hinter mir habe. Man kann nur auf einer Seite des Ufers stehen. Man kann die Seite wechseln, aber niemals beide gleichzeitig betreten.

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